Wichtiger Hinweis: Falls du auf der Suche nach einer Anleitung zum Umzug deiner WordPress-Website vom Testserver zum Live-Server bist, dann findest du hier eine Anleitung: WordPress Website Launch.
Warum ein Domain-Umzug wichtig ist
Ein Wechsel lohnt sich oft wegen besserer Leistung, mehr Sicherheit oder zuverlässigerem Support bei einem neuen Hosting-Anbieter. Gerade sehr günstige Hosting-Anbieter, die man sich bei der Unternehmensgründung aussucht, bringen nach ein paar Jahren nicht mehr die Leistung oder den Support, den man sich wünscht.
Praktische Tipps
- Plane den Umzug außerhalb der Hauptgeschäftszeiten.
- Richte dir nach dem Umzug einen eigenen DNS-Server ein, um die Wartezeit nach dem Umzug zu verkürzen.
- Teste Website und Mails gründlich, bevor du den alten Vertrag kündigst.
Vorbereitung des Domain-Umzugs
- Webhosting-Paket beim neuen Webhoster bestellen. Meine Hosting-Empfehlung findest du ganz unten.
- Alle Website-Dateien und Datenbank sichern (Backup herunterladen). Nutze bei einer WordPress-Website dazu das Duplicator-Plugin.
- Domain Authcode beim alten Provider erzeugen und aufschreiben. (Der Authcode ist das Passwort, mit dem man sich zum Domain-Umzug autorisiert.)
Checkliste für den Domain-Umzug mit WordPress-Website
- WordPress installieren: WordPress beim neuen Anbieter installieren. (Mittwald > Software oder mStudio > Projekt > Apps // Webgo > Vertrag auswählen > One-Click-Installer // All-inkl > KAS > Software-Installation).
- Die WordPress-Installation machst du auf der vom Anbieter zur Verfügung gestellten Webspace-Domain.
- Website-Klon übertragen (mit Duplicator): Hier findest du eine Video-Anleitung https://www.youtube.com/watch?v=RY61WOMeMoU
- Domain hinzufügen: Die Domain beim neuen Hoster hinzufügen. Es heißt dann, dass sie bereits vergeben ist und ein Authcode (oder Autorisierungs-Code) benötigt wird. Achtung: Noch nicht den Authcode eingeben!
- E-Mails umziehen: Was wir Webdesigner gern mal vergessen, ist, dass bei einem Webhoster nicht nur die Website, sondern oft auch die E-Mails gespeichert sind. Die E-Mails müssen also auch umziehen. Auf dem neuen Server E-Mail-Konten mit identischen E-Mail-Adressen wie auf dem alten Server einrichten und dann alle E-Mails umziehen. Hier findest du eine Anleitung: IMAP Email Konto umziehen.
- Authcode eingeben: In der Domain-Verwaltung des neuen Hosters zur Bestätigung den Authcode eingeben. Damit beginnt der Domain-Umzug.
- Warten: Es dauert bis zu 48 Stunden, bis die Domain weltweit auf den neuen Server zeigt. Wenn du für dich diesen Vorgang beschleunigen willst, kannst du dir einen eigenen DNS-Server einrichten, der dann schon auf die IP-Adresse des neuen Hosters zeigt. Besonders bei einer WordPress-Website kann das wichtig sein, weil du dich nämlich ansonsten eventuell erst wieder nach 48 Stunden im Backend anmelden und Änderungen vornehmen kannst.
- Prüfen und kündigen: Wenn alles funktioniert, kannst du beim alten Webhoster kündigen.
Checkliste für den Domain-Umzug mit einer statischen Website
- Dateien übertragen: Die Website-Dateien über einen FTP-Account vom alten auf den neuen Server übertragen. Gib dem Ordner auf dem neuen Server am besten den Namen deiner Domain.
- Domain hinzufügen: Die Domain beim neuen Hoster hinzufügen. Es heißt dann, dass sie bereits vergeben ist und ein Authcode (oder Autorisierungs-Code) benötigt wird. Achtung: Noch nicht den Authcode eingeben!
- Domain-Ziel festlegen: Die Domain auf den Ordner mit den Website-Dateien zeigen lassen
- E-Mails umziehen: Siehe oben Punkt 4.
- Authcode eingeben: In der Domain-Verwaltung des neuen Hosters zur Bestätigung den Authcode eingeben. Damit beginnt der Domain-Umzug.
- Warten: Es dauert bis zu 48 Stunden, bis die Domain weltweit auf den neuen Server zeigt. Wenn du für dich diesen Vorgang beschleunigen willst, kannst du dir einen eigenen DNS-Server einrichten, der dann schon auf die IP-Adresse des neuen Hosters zeigt. Besonders bei einer WordPress-Website kann das wichtig sein, weil du dich nämlich ansonsten eventuell erst wieder nach 48 Stunden im Backend anmelden und Änderungen vornehmen kannst.
- Prüfen und kündigen: Wenn alles funktioniert, kannst du beim alten Webhoster kündigen.
Besonderheiten beim Umzug einer .com Domain
- Domain beim alten Provider kündigen und für die Übernahme freigeben > Transfer-Sperre aufheben.
- Authcode wird erzeugt. Kopieren und sichern.
- Beim neuen Provider die Domain hinzufügen und den Authcode eingeben.
- Der bisherige Domain-Inhaber, der beim Registrar hinterlegt ist, bekommt nun eine E-Mail und kann dem Transfer widersprechen, ihn sofort freigeben oder nichts machen. Wenn er nichts macht, wird der Umzug 5 Tage später durchgeführt. Wenn er ihn freigibt, geht es umgehend weiter.
- Erst jetzt kannst du das Domain-Ziel festlegen und die Domain auf deinen zuvor übertragenen Website-Ordner zeigen lassen.
- Auch die E-Mail-Adressen lassen sich jetzt anlegen und der E-Mail-Transfer starten.
- Achtung: Wenn du bei den Kontaktdaten der Domain eine Aktualisierung vornimmst, z.B. eine aktuelle E-Mail-Adresse einträgst, dann kommt eine E-Mail von der ICANN Registrierungsstelle an die neue E-Mail-Adresse und bittet um Bestätigung. Wenn diese E-Mail übersehen und der Bestätigungsprozess nicht durchlaufen wird, dann kann die Registrierungsstelle deine Domain vorübergehend sperren. Die Website ist dann plötzlich nicht mehr erreichbar und auch die E-Mails funktionieren nicht mehr. Super GAU!
- Prüfen, ob alles funktioniert. Danach könnt ihr eurem alten Webhoster kündigen.
Meine Webhosting-Empfehlungen
Falls du noch überlegst, wo es hingehen soll, kann ich dir diese Anbieter empfehlen.
www.all-inkl.com – Inhaber-geführt, Qualität & Support gut. Aktuell ab 5 €/Monat
www.webgo.de – Inhaber-geführt, Qualität & Support sehr gut. Aktuell ab 8 €/Monat.
www.mittwald.de – Inhaber-geführt, Qualität & Support hervorragend, Performance King. Ich bin dort sehr zufrieden. Aktuell ab 10 €/Monat (netto).

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